Die klösterliche Gastfreundschaft

Alle Gäste, die sich im Kloster einfinden, soll man aufnehmen, als wären sie Christus, da er uns einmal sagen wird: “Ich war Pilger und ihr habt mich aufgenommen.”


    Es sind ganz unterschiedliche Motive, aus denen heraus Menschen um klösterliche Gastfreundschaft bitten. Wir können unseren Gästen zwar keine kunsthistorisch bedeutende Bauwerke oder eine beeindruckende Geschichte anbieten, dafür aber unseren größten und wertvollsten Schatz: das Verlangen, Christus, dem König, zu dienen, so wie es die frühen Mönche taten.

    Wir verfügen über ein kleines Gästehaus mit vier Zimmern, in welchen – Frauen und Männer – zwischen drei und zehn Tagen Aufnahme finden können.

    
Während dieser Zeit haben sie – soweit möglich – die Gelegenheit, am klösterlichen Leben der Gemeinschaft Teil zu nehmen. In einer familiären Atmosphäre beten und speisen die Gäste gemeinsam mit den Mönchen. Ebenso ist es möglich, einen der Mönche um geführte Exerzitien zu bitten.

    Die Anforderungen des modernen Lebens gehen nicht spurlos an uns vorüber. Häufig bleibt keine Zeit mehr, um zur Ruhe zu kommen. Technik und Kommunikationsmittel ermüden und berauben uns nicht selten unserer eigenen Urteilskraft. Da mag der Rückzug in ein klösterliches Gästehaus eine gute Gelegenheit bieten, sich einfach an der Güte und Menschenfreundlichkeit des Herrn zu erfreuen, um zu sich selber zu gelangen und auszuruhen, um  neue Impulse für das geistliche Leben zu finden.

    Andererseits eröffnet unser Gästehaus die Möglichkeit, mit den unzähligen Pilgern in Kontakt zu kommen, die auf dem Weg nach Santiago in Rabanal del Camino Station machen.

    Die Umgebung lädt zudem zu kürzeren Ausflügen in die Umgebung ein, wie etwa zum berühmten Cruz der Hierro, in etwa 1 ½ Stunden zu Fuß erreichbar.

Comments