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Rabanal: Ein geistliches Zentrum auf dem Weg nach Santiago

    
Unsere Klostergründung Monte Irago in Rabanal del Camino hat den Ort in ein unvergleichliches Zentrum christlicher Herberge verwandelt.

    Heute kann der kleine Ort, am Fuße des Monte Irago gelegen, seinen Gästen vieles bieten: vier refugios, mehrere Hotels und Geschäfte erleichtern den Aufenthalt. Immer mehr Pilger planen Rabanal deshalb fest in ihre Reiseroute ein.

    Aber es nicht zuletzt die pastorale Tätigkeit und Ausstrahlung des Klosters, die dem Ort etwas Unverwechselbares verleiht. Die katholische Kirche wird hier sichtbar und erfahrbar, wenn sie sich all jener annimmt, die sich auf den Weg machen, um Christus, das endgültige Ziel allen menschlichen Pilgern zu entdecken.

    
Als Mönche und Pilger wissen wir uns auf dem Weg – nicht unterwegs zu einem irdischen Ort, sondern zur Begegnung mit JENEM, der uns seit Urzeiten erwartet. So drückt es der hl. Anselm aus: Oh Mensch, voller Elend und Schwäche. Lass für einen Moment deine alltäglichen Sorgen; kehre wenigstens für einen Augenblick bei dir selber ein – und vergiss den Aufruhr deiner Gedanken. Wirf sie weit weg, die ermüdenden Sorgen, löse dich von deiner so aufreibenden Unruhe. Für einen
Moment suche Gott und ruhe dich – wenn auch nur ein wenig – in seinem Schoss aus. Tritt ein in das Heiligtum deiner Seele. Ziehe dich von allem zurück, außer von Gott und von dem, was dich hindert, zu ihm zu gelangen. Suche ihn im Schweigen deiner Einsamkeit
.

    Das ist es, was wir Mönche mit den Pilgern gemeinsam haben: mit Christus machen wir uns auf die Suche nach Gott, angeleitet durch den Heiligen Geist. Voller Sehnsucht blicken wir hinauf zum himmlischen Jerusalem.

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